Achtsamkeit & Stressbewältigung

Achtsamkeit meint: Im Moment zu leben. Den einzelnen Augenblick so zu akzeptieren wie er ist. Gedanken und Gefühle nicht zu beurteilen sondern lediglich wahrzunehmen. Und: Raus zu gehen. Sich einzulassen auf das, was uns umgibt und auf die Resonanz zu hören, die diese Umgebung bei uns auslöst. 

Aber wozu all das?

Nachgewiesenermaßen hilft eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis dabei, Stress zu senken. Deshalb ist Achtsamkeit ein fundamentaler Bestandteil meiner Arbeit. 

Gerade, wenn unser Leben voll ist, wir gedanklich ständig von Thema zu Thema springen und Zeitdruck ein ständiger Begleiter ist, wissen wir: Der Kopf steht manchmal gar nicht mehr still. Doch genau das belastet. Wir reagieren, bevor wir genau wissen, was wir wollen, wir sind angespannt, wir grüblen. All dem wirkt Achtsamkeit entgegen: 

* Dem Autopilot ein Schnippchen schlagen. Wohl jeder kennt das: Ein falscher Griff, ein Zucken – und schon liegt das volle Glas Milch auf dem Boden. Der Ärger? Groß! Die Folgen? Klein. Wir müssen wahrscheinlich aufwischen, vielleicht ist das Glas zu Bruch gegangen. Aber rechtfertigt das all unsere Wut, unseren Frust? Oftmals nicht. Das Problem: Häufig reflektieren wir diese Mechanismen überhaupt nicht. Wir nehmen sie nicht einmal wahr.

-> Achtsamkeit hilf uns dabei inne zu halten. Den ersten Reiz, den ersten Moment vorüber ziehen zu lassen. Durchzuatmen. Und sich bewusst zu entscheiden: Was möchte ich jetzt tun? Was ist sinnvoll?

 * Wahrnehmung statt Bewertung (und Verurteilung). Gerade wenn wir mit herausfordernden Situationen konfrontiert sind, sind Bewertungen unser ständiger Begleiter. „Warum habe ich das schon wieder so schlecht gemacht?“, „Das schaffe ich nie!“, „Warum nimmt mich das schon wieder so mit?“. Wir werten uns ab – und steigern so selbst unser Stresslevel noch weiter. 

-> Achtsamkeit nimmt wahr ohne zu bewerten. „Ich spüre, dass ich mir Sorgen mache, wie ich das schaffen soll. Ich habe Angst zu scheitern.“ Eine solche Beschreibung der Situation lässt uns Distanz einnehmen – und senkt sofort die Intensität des Erlebten. 

* Im Hier und Jetzt, statt im Gestern und Morgen. „Wenn ich xy anders gemacht hätte, dann…“, „Wenn ich morgen im Termin xy sage, dann…“ Genau diese Wenn-Dann Schleifen gehören für viele von uns zum Leben – und spielen nie in der Gegenwart. Entweder bewegen wir uns in einer Vergangenheit, auf die wir keinerlei Einfluss mehr haben. Oder in einer Zukunft, die wir kaum vorhersehen können. Schnell entstehen destruktive Grübelschleifen aus denen wir nur schwer wieder herausfinden. 

-> Achtsamkeit bleibt im Moment. Wir lernen unsere Gedanken immer wieder neu auf die Gegenwart zurück zu lenken – und unseren Kopf so enorm zu entlasten. 

Cortisol, Gelassenheit fördern

(Natur) Achtsamkeitstrainings

Vorträge und Workshops zu Themen rund um Achtsamkeit und Stressbewältigung

 

 

 

 

 

 

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