Wenn Mein Motto für 2026: Loslegen!
Plus: 3 Gründe, die uns daran hindern unsere Ziele wirklich zu verfolgen.
Und Zack!, schon ist das neue Jahr zwei Wochen alt. Silvester ist vorüber, die Weihnachtsferien beendet, die ersten Höhen und Tiefen erlebt. Der Zauber des Jahresanfangs? Definitiv verflogen.
Was bleibt von den eigenen Vorsätzen und Ideen? Im Rückblick und mit der (manchmal brutalen) Realität des Alltags konfrontiert, fällt es manch einem nun leichter noch einmal zu differenzieren: Was war einfach ein schöner Gedanke und was ist mir wirklich wichtig?
Für mich ist es definitiv mein Jahresmotto: „Loslegen!“ So lange schon beschäftige ich mich mit dem Gedanken an eine profitable! Selbstständigkeit, habe mich weitergebildet, geplant und auch umgesetzt – nur eben nicht in der Konsequenz, in der ich es mir gewünscht habe. Deshalb gibt es für dieses Jahr konkrete Ansätze:
> So viele Ideen – und so wenige davon haben es in die Umsetzung geschafft: 2026 wird das Jahr, in dem ich mir quartalsweise konkret vornehme, welche Pläne umgesetzt werden. Nicht nur wenn ich es schaffe. Sondern auf jeden Fall. Einer meiner Punkte für das 1. Quartal: Meinen Newsletter mit Leben füllen. Wenn Du gern dabei sein möchtest, kannst Du dich hier anmelden!
> Klarer Fokus: Egal was der Alltag bringt, ich widme mich jeden Tag meiner Arbeit. Was so einfach klingt, ist für alle Eltern harte Realität: Mit drei Kindern warten Ablenkungen an jeder Ecke. Gerade als Solo-Selbstständige, die nicht zu einer bestimmten Uhrzeit am Schreibtisch sitzen muss, ein großes Thema. Deshalb muss die Entscheidung so klar sein: Will ich meine Leidenschaft mit Leben füllen, dann erfordert das im Zweifel auch mal eine Nachtschicht.
> Ängste annehmen: Egal was es ist: Neues birgt immer auch die Möglichkeit zu Scheitern. Doch nur wer umsetzt, kann wachsen. Deshalb werde ich mich stärker mit meinen Ängsten beschäftigen, um ihnen die Spitze zu nehmen – und dann erst Recht zu starten.
Auch mit 14 Tagen Abstand fühlen sich all diese Eckpunkte in der Rückschau für mich gut und stimmig an. Ob das so bleibt? Wir werden sehen 😉 Doch die Voraussetzungen sind gut – denn drei große Hürden für die Verwirklichung von Zielen habe ich bereits thematisiert:
- Jahresabschlusseuphorie
Silvester und die Zeit zwischen den Jahren ist für viele etwas Besonderes. Und darin liegt auch schon der Knackpunkt: Zwischen den Jahren haben wir oftmals mehr Zeit uns mit den Ideen und Visionen für das nächste Jahr zu beschäftigen. Mehr Muße. Ein gutes Gefühl. Doch genau das hält der Alltag oftmals nicht bereit. Was sich vielleicht in der Euphorie des Jahresendes passend angefühlt hat, erweist sich im Trubel des Alltags als nicht realisierbar. Groß zu denken ist gut – genau diese Größe noch einmal mit dem Alltag abzugleichen, auch.
- Unbekannte Prioritäten und fehlende emotionale Verankerung
Was ist mir wirklich wichtig und warum? Für mich war es in den vergangenen Jahren definitiv die Familie, die im Fokus stand. Die Kinder waren klein, wir mussten in unsere Rolle als Eltern hineinwachsen, uns auf vielen Ebenen neu ausrichten… all das und noch viel mehr, stand für mich an erster Stelle. Ja, der Gedanke an eine Selbstständigkeit war attraktiv. Doch die Zeit mit den Kindern zu genießen war wichtiger. Sich genau diese Prioritäten einzugestehen, ist wichtig. Denn solange Ziele nur logisch betrachtet werden (Hier zum Beispiel der Faktor Geld: Ja, es wäre gut, mehr zu verdienen!) sind sie emotional nicht verankert – und werden mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später über Bord geworfen. Wenn dann nur das Scheitern im Vordergrund steht (Wieder nicht geschafft!), kostet das damit verbundene Hadern viel Kraft. Wichtig dabei ist: Prioritäten ändern sich und sollten deshalb regelmäßig neu betrachtet werden. So wie es für mich seit Ende letzten Jahres gefühlt an der Zeit ist, meinen Fokus auf die Arbeit zu lenken. Weil es sich jetzt stimmig anfühlt.
- Fehlende Planung
„Ab heute mache ich mehr Sport!“ Guter Gedanke – aber wie? Wo? Wann? Genau diese Hürden führen häufig dazu, dass die Umsetzung unserer Ziele im Alltag scheitert. Denn wir alle sind Gewohnheitstiere. Aus alten Gewohnheiten auszubrechen, fällt uns allen schwer. Zumal, wenn wir keinen konkreten Plan haben. Deshalb braucht es Leitplanken. Auch, wenn sich diese unangenehm anfühlen (Punkt 1 und 3 meines „Loslegen!“ Mottos!).
In meinem kommenden Workshop „Achtsam in das neue Jahr“ widmen wir uns ganz bewusst noch einmal dem Blick auf das kommende Jahr. Was ist geblieben von 2025? Wohin wollen wir 2026 und warum? Bei all diese Fragen hilft uns Achtsamkeit dabei ehrliche Antworten zu finden und einen für uns passenden Plan zu entwickeln. Damit 2026 unser Jahr wird.
Details zur Veranstaltung findet ihr hier.
Ich freue mich auf Euch!
